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Die Methode

Warmwachs-Haarentfernung.

Warmes Bienenwachs auf Honigbasis wird aufgetragen, kühlt ab, verfestigt sich – und wird in einem Stück abgezogen. Ohne Vliesstreifen, mit der Wurzel. Deshalb hält das Ergebnis drei bis sechs Wochen statt drei Tage.

Der Unterschied

Das Wachs haftet am Haar, nicht an der Haut.

Das ist der ganze Trick. Klassische Warmwachsbehandlungen brauchen einen Stoff- oder Vliesstreifen, den man auf das Wachs drückt und dann abreißt. Dabei zieht der Streifen immer auch an der Haut.

Unser Spezialwachs auf Honigbasis wird dickflüssig aufgetragen und erstarrt zu einer zusammenhängenden Schicht. Diese Schicht wird direkt abgezogen – sie nimmt die Haare mitsamt Haarzwiebel mit und lässt die Haut weitgehend in Ruhe. Das Wachs ist dabei etwas wärmer als die Körpertemperatur, was die Poren öffnet und das Herauslösen erleichtert.

Wachs auf Honigbasis gilt außerdem als reizarm, beruhigend und pflegend – ein Vorteil gerade bei empfindlicher Haut.

Der Ablauf

Drei Schritte, etwa alle vier Wochen.

  1. 01

    Reinigen und auftragen

    Entfetten, desinfizieren, pudern. Dann kommt das warme Wachs mit dem Holzspatel auf die Haut.

  2. 02

    Abkühlen und abziehen

    Nach kurzer Zeit ist das Wachs fest und wird großflächig mit einem Ruck abgezogen. Der Großteil der Haare geht dabei mit.

  3. 03

    Nacharbeiten und beruhigen

    Ein zweiter Durchgang holt die feineren Härchen. Aloe-Vera-Gel beruhigt die Haut zum Schluss.

Im Vergleich

Was die Methoden unterscheidet.

Haarentfernungsmethoden im Vergleich
Methode Hält Nachwuchs Anmerkung
Warmwachs (Honigbasis) unsere Methode 3–6 Wochen weiche Spitze, mit der Zeit feiner und weniger Ohne Vliesstreifen, Wurzel geht mit
Warmwachs mit Vliesstreifen 3–6 Wochen weiche Spitze Streifen zieht stärker an der Haut
Rasur 1–3 Tage harte Stoppeln Haar wird nur abgeschnitten, nicht entfernt
Enthaarungscreme 3–7 Tage stumpfe Spitze Chemisch, oft reizend

Angaben sind Richtwerte – wie lange es tatsächlich hält, hängt vom individuellen Haarwuchs ab.

Häufige Fragen

Zur Methode.

Welches Wachs verwenden Sie?

Warmes Bienenwachs auf Honigbasis, das ohne Vliesstreifen abgezogen wird.

Das Wachs ist etwas wärmer als die Körpertemperatur. Das öffnet die Poren, das Haar löst sich mitsamt Wurzel leichter und die Behandlung ist weniger schmerzhaft.

Wachs auf Honigbasis gilt als reizarm, beruhigend und pflegend. Weil es direkt abgezogen wird und keine Streifen nötig sind, geht die Behandlung schneller und gründlicher – und die Haut wird weniger gezerrt.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Wachs auftragen, großflächig abziehen, nacharbeiten, mit Aloe-Vera-Gel beruhigen.

Zuerst wird die Stelle gereinigt und gepudert. Dann tragen wir das warme Wachs mit einem Holzspatel auf und ziehen es nach kurzem Abkühlen großflächig ab – dabei geht der Großteil der Haare mit.

Meist folgt ein zweiter Durchgang für die feineren Härchen, die stehen geblieben sind.

Zum Abschluss beruhigt Aloe-Vera-Gel die Haut und beugt Irritationen vor.

Wie lange hält das Ergebnis?

Das Ergebnis hält drei bis sechs Wochen.

Wie lange genau, hängt vom individuellen Haarwuchs ab und davon, welche Methode Sie vorher benutzt haben. Nach jahrelanger Rasur dauert es ein paar Zyklen, bis sich der Wuchs beruhigt.

Weil beim Waxing die ganze Haarwurzel mitgeht, wächst nichts als Stoppel nach, sondern mit weicher Spitze. Der Übergang ist deshalb deutlich angenehmer als bei der Rasur.

Ist Waxing schmerzhaft?

Das erste Mal ist spürbar, danach wird es mit jedem Termin deutlich leichter.

Ehrlich: Schmerzfrei ist Waxing nicht, besonders beim ersten Termin. Aber das warme Honigwachs wird ohne Vliesstreifen abgezogen – es haftet am Haar statt an der Haut, und das macht einen spürbaren Unterschied.

Bei regelmäßiger Behandlung wachsen die Haare feiner nach und werden weniger. Die meisten unserer Kundinnen und Kunden beschreiben den dritten Termin als deutlich angenehmer als den ersten.

Kühlen oder betäubende Cremes raten wir ab: Sie verlängern die Behandlung und führen zu mehr Haarbruch, also zu einem schlechteren Ergebnis.

Können nach dem Waxing rote Punkte auftreten?

Kleine rote Punkte sind normal und verschwinden meist innerhalb weniger Stunden.

Sie entstehen, weil sich die Pore beim Entfernen von Haar und Wurzel kurzzeitig weitet. Das ist eine gesunde Reaktion, keine Entzündung.

Mit jeder weiteren Behandlung wird das Haar feiner, der Haarwuchs geringer und das Porenbild ruhiger – die Punkte werden von Mal zu Mal kleiner und die Haut glatter.

Ausprobieren?

In München, Ludwigsvorstadt. Von 17 bis 75 Euro, je nach Bereich.

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